Die Geschichte unserer Feuerwehr

Eine Darstellung unserer Gemeinde mit all ihren Lebensäußerungen wäre nicht vollständig, wenn nicht auch der Männer gedacht würde die sich freiwillig der Feuerwehr zur Verfügung stellen und stets zum Einsatz für den Schutz der Bürger bereit sind.

Wie bei anderen dörflichen Gemeinden sind insbesondere vor 1900 sehr wenig Aufzeichnungen bzw. Überlieferungen zu finden, die über Gründung und Aufstellung einer Feuerwehr Aufschluss geben. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war der Begriff Feuerwehr weithin noch völlig unbekannt. In früheren Zeiten war bei Bränden und Katastrophenfällen fast nur Nachbarschaftshilfe bzw. die Mithilfe der Bürgerschaft üblich. Aus dem Erlass der Regierung des bayerischen Rheinkreises vom Jahre 1818 geht hervor, dass die gesamte Bevölkerung zur Mithilfe bei Löscharbeiten verpflichtet war.

Zum ersten Male wird in Protokollen und Schriftstücken der Gemeinde von Feuerwehr und Feuerschutz in den Jahren nach 1870 berichtet. So ist in einem Gemeinderatsprotokoll des Jahres 1872 festgehalten, dass eine Handfeuerspritze als Geschenk der Münchner - Aachener Feuerversicherung der Großkarlbacher Feuerwehr zum Gebrauch übergeben wurde. Als Chef der Feuerwehr im gleichen Jahr wird Valentin Webel genannt, dem ein Jahr darauf der Müller Georg Webel im amte nachfolgte.

Am 25.4.1874 stimmte der Gemeinderat der Gründung eines Feuerwehrvereins zu. In der Satzung wurde unter anderem festgelegt "dass diejenigen Einwohner, welche dem Verein nicht beigetreten sind, die aber noch zum Dienste in der Sicherheitsmannschaft verpflichtet sind, als Hilfsmannschaft den einzelnen Abteilungen des Vereines zugeteilt werden sollten.

Eine große Bewährungsprobe hatte die Feuerwehr dann im Jahre 1875 zu bestehen als ein verheerendes Unwetter erhebliche Schäden vor allem an Wegen und Straßen verursachte. Kurze Zeit später, im Jahre 1878 wurde die Verpflichtung zum Dienst in der obligatorischen Feuerwehr auf alle Bürger bis zum 50. Lebensjahr erweitert. Ausgenommen davon blieben lediglich Geistliche, Kassenbeamte und Eisenbahnbedienstete.

Einen wichtigen Schritt zur rechtlichen Verankerung der Feuerwehr bildete der Erlass der distriktspolizeilichen Feuerwehrordnung im Jahre 1880. Hier wurden gesetzliche Auflagen geschaffen, die durch den Gemeinderat zu vollziehen waren. Im Gemeinderats - Protokollbuch vom Jahr 1881 ist deshalb folgendes zu lesen. "Vorhanden ist eine Feuerspritze neuerer Konstruktion und eine Buttenspritze mit Verlängerungsschlauch, 40 Feuereimer, 10 weitere sind noch anzuschaffen, 2 Anstelleitern und 2 solcher mit Stützen, 4 Dachleitern sind noch anzuschaffen. 4 Feuerhaken sind vorhanden. Anzuschaffen sind 10 Fackeln und 4 Pechpfannen mit 20 Pechkränzen, 4 Laternen mit Stearinkerzen und ein Vorrat von 10 Kerzen in einem Blechkästchen. Für die Beifuhr des ersten Fasses Wasser wird eine Belohnung von 5 Mark festgesetzt. Der zur Ergänzung und Aufstellung der Feuerwehr erforderliche Mannschaftsstand weist die Zahl von 134 auf, sodass von der Beiziehung Nichtfeuerwehrpflichtiger Abstand genommen werden kann. Bei der Wahl durch die obligatorische Feuerwehr gingen folgende Personen als Vertrauensmänner hervor: 1. Neckerauer Hermann, 2. Lack Christian I, 3. Stocke Christian, 4. Stocke Paul III, 5. Webel Kurt Philipp. Diese Leute wurden dem Bürgermeister in Vorschlag gebracht. Dieser ernannte zum Kommandanten Georg Wilhelm Webel, zu Abteilungsleitern: 1. Stocke Paul III, 2. Neckerauer Hermann, 3. Lack Christian I, 4. Börsig Leopold. Als Adjutant wurde vom Kommandanten in Vorschlag gebracht und vom Bürgermeister ernannt der Papierfabrikant Karl Theodor Friedrich von hier.

Ein weiteres schweres Unwetter im Jahre 1892 forderte den vollen Einsatz der Feuerwehr in der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni. Zahlreiche Häuserstraßen, Gärten, Felder, Brücken und Anlagen waren verwüstet. Die Ufer des Karlbaches waren stark beschädigt und sogar große Steinquader herausgerissen. Das Bachbett war mit Geröll gefüllt, die Kändelgasse mit Geröll und Schutt völlig versperrt.

In den Jahren 1893 bis 1895 erfolgten wertvolle Ergänzungen der Feuerwehrausrüstung durch Kauf einer neuen großen Landspritze und einer soliden, nicht zu schweren Ausziehleiter. Das Jahr 1897 brachte die Ernennung einer neuen Feuerwehrführung. Kommandant wurde der Gastwirt David Kreiselmayer. Zu Abteilungsleitern wurden ernannt 1. Webel August, Weinhändler; 2. Stocke Roland III, Landwirt; 3. Friedrich Heinrich, Gärtner; 4. Mack Heinrich, Landwirt. In den Jahren darauf, bis nach dem 1. Weltkrieg erfolgte eine weitere Komplettierung der Ausrüstung. Unter anderem wurde damals ein Trockenturm, eine Anstelleiter, 25 Helme und 2 kleine Transportwagen angeschafft. Im Kriegsjahr 1917 musste die Feuerwehr erneut eingesetzt werden, um die Schäden eines schweren Unwetters zu beseitigen. Dazu musste jeder Grundbesitzer "einen Mann auf 1/2 Tag stellen". Gezahlt wurde ein Taglohn von 3 Mark. Die Aufsicht erfolgte abwechselnd durch Gemeinderatsmitglieder. In den Zwanziger Jahren konnte die Feuerwehr schrittweise in ihrer Ausrüstung den neuzeitlichen Gegebenheiten angepasst werden. Nachdem 1921 eine neue fahrbare Saugpumpe gekauft wurde, konnten 2 Jahre später neue Uniformröcke, Steigerausrüstungen sowie Schlauchmaterial erworben werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Vergütung des Spritzenmeisters (Gerätewart). Im Jahr 1921 betrug sie jährlich 100 Mark, um dann im Inflationsjahr 1923 auf 5.000 Mark anzusteigen. Beim Brand der Mühle Thorsch im Jahre 1925 musste sich unsere Feuerwehr wieder im Ernstfall bewähren. Dazu heißt es im Protokollbuch des Gemeinderates aus jenem Jahr lakonisch: "Die Vergütung für geleistete Wachen beim Brand im Anwesen Thorsch wird pro Mann und Wache auf 3 Mark festgesetzt". Die Rechnung des Wirtes Winter für Getränke an die Feuerwehren Großkarlbach, Laumersheim und Dirmstein hat den Gesamtbetrag von 48,80 Mark. Der Wirt Weber hat an die Feuerwehr Bissersheim für 40 Mark Getränke abgegeben. Um spezifizierte Rechnung wird gebeten. Ab dem Jahre 1926 übernahm Valentin Sohn das Amt des Feuerwehrkommandanten. Die weiteren Kommandanten waren bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges Karl Breitenstein, Arthur Kollig und Hans Dietrich. Kurz nach Kriegsbeginn musste die Aufstellung einer Kriegswehr (ältere Jahrgänge und Frauen) vorgenommen werden. Valentin Sohn übernahm wiederum das Amt des Kommandanten bis zu seinem Kriegstod 1944.

Nach Kriegsende musste die Feuerwehr völlig neu aufgebaut werden. Die Mannschaftsstärke wurde reduziert. Es gab nun die sogenannten Einheitsfeuerwehrmänner die für jeden Einsatz ausgebildet sind. Das Freiwilligkeitsprinzip erhielt wieder mehr Geltung. Kommandant wurde 1946 Wilhelm Graef. Die junge Mannschaft hatte bald darauf ihre ersten Einsätze beim Brand der Scheune Meder (1947) und beim Großbrand im Gemeindewald (1948).

Der wirtschaftliche Aufschwung nach der Währungsreform kam auch unserer Feuerwehr zugute. Dank einer aufgeschlossenen und verantwortungsbewussten Gemeindevertretung vollzog sich eine kontinuierliche Modernisierung und Spezialisierung der Wehren. Als bemerkenswerte Daten seit 1945 bis heute seien hervorgehoben: 1949 - 1955 Wehrführer Wilhelm Meurer; 1955 - 1972 Wehrführer Adolf Dietrich; 1957 neues Gerätehaus; 1958 neues VW - Löschfahrzeug. 1959 Einsatz bei schlimmen Unwetter, Ausrufung des Notstandes; 1960 Spende der Feuerwehrangehörigen für die Mehrzweckhalle. 1961 neue Uniformen; 1974/75 Umbau der ehemaligen Milchzentrale zu einem Mannschaftsraum. Alle Arbeiten geschahen freiwillig, durch die Mitglieder der Feuerwehr in Eigenleistung.

Im Jahre 1960 bedankte sich der damalige Bürgermeister Gaschott bei der Feuerwehr für die Übernahme von 2 Anteilen für den Bau der Mehrzweckhalle mit folgenden Worten: "Nur mit solchem Geist und Gemeinschaftssinn kann ein großes Ziel erreicht werden".

1961 erhielten alle Feuerwehrmänner neue Uniformen und ein Schlauchtrockenschrank wurde angeschafft.

1972 wurde der bisherige stellvertretende Kommandant Rudolf Ringelspacher von den Mitgliedern der Feuerwehr zum neuen Kommandanten gewählt. Gruppenführer und neuer Stellvertreter wurde Günter Schneider.

Mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 24.5.1974 wurde der Feuerwehr genehmigt, das ehemalige Milchhäuschen neben dem Feuerwehrgerätehaus in Eigenleistung zum Mannschaftsraum umzubauen. Die Kosten für das hierfür erforderliche Material wird von der Gemeinde übernommen. Die Umbauarbeiten erstreckten sich über die Jahre 1974/75. 1975 vom TÜV nicht mehr abgenommen, konnte das 1958 angeschaffte Feuerwehrfahrzeug nur noch zur Präsentation beim Umzug zur 1200 Jahrfeier der Gemeinde Großkarlbach verwendet werden.

Am 4.12.1976 wählte die Wehr unter der Anwesenheit von Verbandswehrleiter Dünkelberg und Ortsbürgermeister Sohn, Werner Rösch zum Nachfolger des zurückgetretenen Wehrführers Rudolf Ringelspacher.

Noch im gleichen Monat (kurz vor Weihnachten) durfte der neue Wehrführer Werner Rösch ein Weihnachtgeschenk ganz besonderer Art in Empfang nehmen. Das mittlerweile 18 Jahre alte TSF bekam vom TÜV nicht mehr seinen Segen und musste ersetzt werden. Am 18. Dezember wurde das neue Tragkraftspritzenfahrzeug auf Ford Transit Fahrgestell übergeben und anschließend der Bevölkerung zur Besichtigung vorgestellt. Mit diesem Fahrzeug nahm man in den Folgejahren auch (tlw. sehr erfolgreich) an den Kreiswettkämpfen teil.

Im Jahre 1977 feierte die Feuerwehr Großkarlbach ihr 100 - jähriges Jubiläum.

Wer diese Chronik bisher aufmerksam gelesen hat, wird feststellen, dass die ersten Daten der Großkarlbacher Feuerwehrgeschichte schon älter als nur 125 Jahre sind. Bei den Recherchen zur 1200 Jahrfeier der Ortsgemeinde im Jahre 1975 stieß man auf die ersten Aufzeichnungen bezüglich Feuerwehrwesen in Großkarlbach aus dem Jahre 1872. Man entschloss sich damals, in angemessenem Abstand zur 1200 Jahrfeier das 100 jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr nachzufeiern.

Dass dieses Jubiläum zu einem großen Erfolg wurde, war nicht zuletzt der Verdienst von Wehrführer Werner Rösch, seinem Stellvertreter Günter Schneider, Schriftführer Harald Frischknecht und der ganzen Mannschaft. Große Unterstützung erhielt die Wehr auch vom damaligen Ortsbürgermeister Walter Sohn.

Die Feierlichkeiten umfassten damals einen Feuerwehrball, Festbankett sowie die Kreisfeuerwehrwettkämpfe und als Höhepunkt der Veranstaltung den Festumzug.

Als es der Feuerwehr im Jahre 1986 zu eng wurde, entschloss man sich zu einem Anbau neben dem Kameradschaftsraum. Eine Küche und ein Lagerraum entstand auf dem nicht nutzbaren Platz entlang des Eckbaches. Auch hier, wie schon 1974/75, wurden alle Arbeiten in Eigenleistung durchgeführt. Die Einweihung erfolgte am 9.5.1987 im Rahmen eines zünftigen Schlachtfestes.

In diesem Jahr wurde die Wehr erstmals mit 2 Handsprechfunkgeräten und neuen Einsatzjacken zum Feuerwehrschutzanzug ausgestattet Zum Ende des Jahres 1987 stellte der bisherige stellv. Wehrführer Günter Schneider sein Amt zur Verfügung. Bei der am 18.12.1987 stattfindenden Versammlung wurde Edgar Blum zum neuen Stellvertreter gewählt.

1988 war ein Jahr für Großeinsätze. Begonnen hat dies bereits im Januar mit dem Brand der Wellpappfabrik Sausenheim. Über den Brand der Weinwanderhütte im März über das große Unwetter mit Hagel im Mai, folgt im Juni der Einsatz zur Bekämpfung der Feuerbrandkrankheit. Bei diesem Einsatz waren neben den zahlreichen Feuerwehren und Spezialeinheiten des Landkreises auch Einheiten des Technischen Hilfswerkes und der Bundeswehr im Einsatz.

Im Jahre 1990 wurde der Einbau eines neuen Tores am Gerätehaus beschlossen und durchgeführt. Die beim Einbau verursachten Schäden wurden durch eine Gesamtrenovierung der Außenfassade im Jahr 1991 beseitigt.

Zusätzlich erhielt die Feuerwehr, mit Genehmigung des Gemeinderates, die alte Toilettenanlage im Hof der Gemeindeverwaltung zum Umbau in einen Lagerraum überlassen.

Nachdem der langjährige Wehrführer Werner Rösch 1992 sein Funktion zur Verfügung stellte, wurde für den 17. Nov. 1992 eine Versammlung einberufen, in der sein Nachfolger gewählt werden sollte. In Anwesenheit von Verbandsgemeindewehrleiter Franz Adam wurde Edgar Blum von den anwesenden Feuerwehrmännern zum Wehrführer gewählt. Da dieser die Position des Stellvertreters inne hatte, wurde die Wahl eines neuen Stellvertreters notwendig. Von den vorgeschlagenen Kandidaten wurde Horst Moßbacher zum neuen stellvertretenden Wehrführer gewählt.

Der Erhalt einer Gefahrstoffausrüstung, bestehend aus einem Gefahrstoffkoffer zur Erkennung gefährlicher Stoffe und Flüssigkeiten, ein Exmeter und leichte Schutzanzüge erweiterten 1993 die Ausrüstung der Wehr.

Groß- und Alarmübungen, zur Erlangung von Einsatzpraxis, auch zusammen mit Rettungsdiensten, wie hier 1993 in der Rheinmühle, stehen jährlich auf dem Übungsplan der Feuerwehr. Ebenso die Teilnahme am jährlichen Jahresfortbildungsprogramm der Kreisveraltung.

Das Jahr 1995 bescherte der Wehr die Rekordzahl von insgesamt 16 Einsätzen, unter anderem ein Traktorunfall, Brand der alten Feldspritze, Brand des Lagerschuppens neben der Friedhofshalle, Wohnungsbrand im Gänseeck, Suche einer vermissten Person, Unwettereinsätze, Flächenbrände, Wohnungsbrand Kändelgasse und der Brand im Hotel Winzergarten.

Einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Großkarlbacher Wehr brachte das Jahr 1996 mit der Anschaffung eines gebrauchten Fahrzeuges der Straßenverwaltung Speyer. Erstmals verfügte die Wehr nun über 2 Fahrzeuge, die den Transport von Mannschaft und Gerät wesentlich verbessern sollte. Ausgestattet mit einer Doppelkabine und einer Ladepritsche diente dieses Fahrzeug vorerst nur den anstehenden Umbaumaßnahmen am Gerätehaus. Denn 2 Fahrzeuge benötigen auch 2 Unterstellplätze.

Mit der Abtretung des bis dato ungenutzten Kellers neben der bisherigen Gerätehauseinfahrt durch die Gemeinde waren die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, hier eine zweite Garage für die Feuerwehrfahrzeuge zu errichten.

Hit Hilfe der Bauabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung wurden die anstehenden Planungen durchgeführt. Die anfallenden Arbeiten, begonnen mit der Räumung des Kellers und des Speichers über den Durchbruch der Außenwand, Verfüllung des Kellers, einziehen einer neuen Decke, betonieren des Fußbodens wurden fast allesamt von den Mitgliedern der Feuerwehr durchgeführt.

In Verbindung mit der Herstellung der Garage wurde gleichzeitig das komplette Dachgeschoss zum Lagerraum ausgebaut. Zur Erinnerung an dieses historische Ereignis wurde eine Urkunde samt Plänen und einer Flasche Wein eingemauert. Waren zu Beginn der arbeiten genügend Helfer im Einsatz, entwickelte sich im laufe der Zeit der Umbau immer mehr zu einer 3 bis 5 Mann - Veranstaltung. Trotz alledem konnte nach einer Bauzeit von etwa einem Jahr die neue Fahrzeughalle am 11.7.1997 offiziell eingeweiht werden.

Das nächste Großereignis für die Wehrmänner der Feuerwehr Großkarlbach folgte bereits im Jahre 1998, als das erste Wasser führende Fahrzeug der hiesigen Wehr bei der Fa. Ziegler in Gingen abgeholt werden durfte. Durch diese Anschaffung war die Wehr nun auch in der Lage Schadensereignisse an Stellen ohne stationäre Wasserversorgung zu bekämpfen.

Im vergangenen Jahr erhielt die Wehr im Austausch für die nicht mehr einsatzfähigen und abgeschriebenen Pressluftatmer 4 neue Überdruckgeräte der neuesten Generation von der Verbandsgemeinde.

Ein neues Tor zum Hof des Rathauses, im Jahre 2000 sowie die komplette Erneuerung des Daches von Feuerwehrgerätehaus und Mannschaftsraum im Jahre 2001 bildeten den Abschluss der nun fast 10 Jahre andauernden wichtigen Um- und Ausbaumaßnahmen.

Die Feuerwehr Großkarlbach präsentiert sich im Jubiläumsjahr mit einem schmucken, funktionellen Gerätehaus in zentraler Lage, Fahrzeugen und Gerätschaften auf dem neusten Stand, einer gut ausgebildeten und stets motivierten Mannschaft.