Vorbeugender Brandschutz und Schadensminimierung
An dieser Stelle haben wir ein paar Informationen für jeden Haushalt zusammengestellt:

 

Rauchmelder retten Leben!
Viel Sicherheit für wenig Geld!
Warum einen Rauchmelder?

Brandrauch ist heimtückisch. Moderne Haushalte sind von Möbeln bis zu Gebrauchsgegenständen angefüllt mit Kunststoffen, bei deren Verbrennung giftiger Rauch entsteht. Selbst kleine Brandherde können so durch ihre Rauchentwicklung zur großen Gefahr werden. Werden Schlafende nicht geweckt, droht die Gefahr einer Ohnmacht oder gar die des Erstickens. In Deutschland fallen jährlich über 800 Menschen dem Feuer zum Opfer. Tausende mehr müssen wegen Rauchvergiftung in Krankenhäusern behandelt werden. Die häufigsten Todesursachen sind nicht Verbrennungen - wie allgemein angenommen -, sondern Vergiftungen durch Rauch. Wichtig ist deshalb eine frühzeitige Warnung für die Betroffenen. Ein Rauchmelder erkennt frühzeitig den bei Bränden entstehenden Rauch und warnt durch einen lauten, pulsierenden Ton. Schlafende werden so zu einem frühen Zeitpunkt geweckt, so dass Rettung noch möglich ist.

Die gefährlichsten Brände im Privatbereich sind die, welche abends zwischen 20.00 und 6.00 Uhr ausbrechen, wenn die Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung schlafen. Innerhalb von wenigen Minuten kann Rauchgas Bewusstlosigkeit verursachen. Dadurch sind die Betroffenen außer Stande sich selbst aus den Gefahrenzonen zu begeben. Und wer weckt Sie, wenn's brennt? Die Installation von Rauchmeldern ist der sicherste Weg, wie Sie sich in Ihrem Heim vor diesen Gefahren schützen können.

Rauchmelder arbeiten nach dem Prinzip der Lufttrübmessung.. Ein unsichtbarer Lichtblitz prüft alle 40 Sekunden die Lufttrübung in der Messkammer. Bei Brandrauch wird sofort durch den Schallgeber Aland ausgelöst.

Wo sollen Rauchmelder installiert werden:

Als Grundregel für Rauchmelder in Privathaushalten gilt: Der Rauchmelder sollte in einem zentral gelegenen Raum wie z. B. dem Flur angebracht werden. Dadurch werden die schlafenden Menschen auf einen Brand im Wohnzimmer oder in der Küche rasch aufmerksam. In einem Haus sollte pro Stockwerk mindestens ein Rauchmelder montiert werden. Außerdem ist die Installation eines Rauchmelders im Kinderzimmer besonders zu empfehlen.

Die Feuerwehr informiert über sichere Haustechnik!

Vergewissern Sie sich, wo sich in Ihrer Wohnung Gas- und Wasser abstellen lassen.

 

Sicherheit im Haushalt

Jeder sollte auch einmal darüber nachdenken, dass es auch in seinem Haus oder seiner Wohnung brennen kann. Tritt der Ernstfall tatsächlich ein, ist es wichtig zu wissen, was zu tun ist.

Ansonsten gilt: Vorbeugen ist die beste Brandversicherung!

Wie man unnötige Gefahren vermeidet, zeigen die folgenden Tipps:

Sicherheit in der Küche

Oft wird die Feuerwehr alarmiert: wegen Küchenbränden oder weil: Speisereste im Kochtopf brennen. Lassen Sie deshalb während des Kochens den Herd mit der eingeschalteten Kochplatte nie unbeaufsichtigt.

Fette oder Speiseöle, die zum Braten oder Frittieren verwendet werden, können sich in der heißen Pfanne oder Friteuse bei einer Temperatur von rund 200 bis 300 Grad Celsius selbst entzünden. Versuchen Sie nie, den entstandenen Brand mit Wasser zu löschen. Das brennende Fett wird durch die Dampfbildung des Wassers aus dem Bräter geschleudert und setzt so unter Umständen Ihre Küche in Brand, und Sie selbst ziehen sich schmerzhafte Brandwunden zu, die vom Arzt behandelt werden müssen. Zur Brandbekämpfung nehmen Sie einen bereitliegenden Deckel und setzen diesen auf den Bräter. Durch den Sauerstoffmangel ersticken die Flammen und Sie können den Bräter von der heißen Platte nehmen. Vergessen Sie nicht, die Herdplatte abzuschalten. Denken Sie auch beim gemeinsamen Fondue an die Gefahren mit heißem Fett. Die eingebauten Filter in den Dunstabzugshauben sättigen sich mit der Zeit mit Küchendämpfen und Fett. Den Filter sollte man nicht mit brennenden Flüssigkeiten auswaschen, denn ein Dunstabzugsbrand wäre die Folge. Wechseln Sie alt gegen neu aus. Flambieren Sie auch nie unter der' Dunstabzugshaube. In den Mülleimer gehören keine Asche oder glimmende Zigarettenkippen.

 

Sicherheit Weihnachtszeit

Ungestörter Advent! - - Wenn Weihnachten nicht mehr fern ist, gehören Adventskranz und Christbaum unbedingt zur festlichen Stimmung, ebenso das Tee wärmende Stövchen.

Damit die Behaglichkeit nicht durch unliebsame Überraschungen getrübt wird, sollten Sie einige Dinge beachten:

Im Blick auf Silvester gilt: Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände.

 

Und wenn es brennt

Bewahren Sie Ruhe und Übersicht.

Wohnung sichern Zeitgemäße Wohnungseinrichtungen bergen häufig die Gefahr schneller Brandausbreitung und starker Rauchentwicklung, so dass im Ernstfall die Eigenrettung sehr schwierig werden kann.

Im Handel werden sogenannte Brand- oder Rauchmelder für den privaten Haushalt angeboten. Die Melder reagieren auf Rauch und alarmieren mit einem akustischen Ton. Diese Geräte sind besonders empfehlenswert, denn schlafende Menschen werden im allgemeinen durch Rauchentwicklung oder Feuer nicht geweckt, sondern verlieren im Schlaf das Bewusstsein. Auch bei sofortiger Rettung sind Rauchvergiftungen der Regelfall. Der hohe Kunststoffanteil heutiger Wohnungseinrichtungen erhöht die Vergiftungsgefahr zusätzlich, denn brennende oder schmorende Kunststoffe setzen hochgiftige Gase wie Kohlenmonoxid, nitrose Gase, Blausäure oder Chlor frei.

Achten Sie beim Kauf von Rauchmeldern auf das TÜV- und GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit).

Betrieben werden diese Geräte über Batterien oder über das Stromnetz mit zwischengeschalteten Akkus für den Betrieb bei Stromausfall. Achten Sie darauf, dass batteriebetriebene Rauch- oder Brandmelder über einen Kontrollmechanismus verfügen, der nachlassende Batterieleistung anzeigt. Ein akustisches Signal fordert zum Wechsel oder Nachladen auf. Bevor Sie einen solchen Melder installieren, lesen Sie bitte die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch. Sie gibt Auskunft darüber, wo und wie der Melder angebracht werden kann. Folgende Stellen in der Wohnung sind auf keinen Fall geeignet:

Räume mit starker Staub- oder Schmutzbelastung; Garagen, in denen Abgase entstehen; Bad oder Küche, wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht und Essensdämpfe entstehen; Plätze über Heizkörper oder Ventilatoren.